Dr. med. Juliane Habig
Hautarzt Praxis in München Dr. HabigExpertisePhilosophie der Praxis

Hautkrebs

Melanom - Schwarzer Hautkrebs

Das Melanom ist eine bösartige (maligne) Entartung der Pigmentzellen (Melanozyten). Der Tumor neigt dazu, Metastasen über Lymph- und Blutbahnen zu streuen und gilt daher als äußerst gefährlich. Neben dem Melanom der Haut existieren weitere Arten des malignen Melanoms wie zum Beispiel das Bindehautmelanom und das Aderhautmelanom des Auges oder das Melanom der Hirnhäute.

Wird ein Melanom rechtzeitig erkannt ist es meistens noch heilbar. Die Früherkennung ist daher in jedem Fall die beste aller möglichen Therapien. In vielen Fällen wird das Melanom aber über lange Zeit als Muttermal verkannt und ignoriert. Daher wird Hautkrebs häufig zu spät diagnostiziert. Suspekt auf bösartige Neubildungen sind z.B. schnell neu entstehende Muttermale, Muttermale die jucken, bluten oder sich in Farbe und Form verändern. Bei diagnostischen Unsicherheiten wird das entsprechende Muttermal vollständig entfernt und unter dem Mikroskop beurteilt. Die beste Prävention ist jedoch die jährliche dermatologische Hautkrebsvorsorge und die dermatologische Untersuchung bei zweifelhaften Neuveränderungen.

Basaliom (Basalzellkarzinom) - Weißer Hautkrebs

Das Basaliom nimmt eine Sonderstellung unter den Hauttumoren ein. Es wächst zwar wie eine Krebsgeschwulst zerstörerisch, bildet dabei aber keine Metastasen. Daher wird das Basaliom als semimaligne bezeichnet, und die vollständige Entfernung des Tumors im gesunden Gewebe ist gleichbedeutend mit Heilung. Das Basaliom ist die häufigste bösartige Neubildung im höheren Lebensalter überhaupt, kann aber auch in jüngeren Jahren auftreten. Man findet es überwiegend im Gesicht, seltener am Körper, bevorzugt an sonnenexponierten Stellen, gelegentlich auch an mehreren Stellen gleichzeitig.

Häufig stellt sich das Basaliom als glasiges, hautfarbenes und glänzend transparentes Knötchen dar. Später kann es zentral einsinken mit einem Randwall aus kleinen Papeln und erweiterten Blutgefäßen . Es kann aber auch eher unauffällig wie ein Ekzem aussehen, vor allem bei dem sog. Rumpfhautbasaliom. Falls es nicht rechtzeitig entfernt wird kann das Basaliom beachtliche Zerstörungskraft aufweisen und sich bis auf den Knochen durch die Haut fressen.

Spinaliom (Spinozelluläres Karzinom) - Weißer Hautkrebs
und Aktinische Keratose

Die aktinische Keratose ist die Vorstufe zum Spinaliom, dem bösartigen Stachelzelltumor der Haut. Sie tritt bevorzugt bei Männern, aber auch bei Frauen an den der Sonnenbestrahlung ausgesetzten Hautarealen auf - also meist im Gesicht und an den Händen und bei Männern mit Glatze auch auf dem Kopf. Häufig findet es sich auch an den Übergängen von Haut zu Schleimhäuten und (besonders bei Rauchern an den Lippen.

Erkennen kann man derbe, raue Stellen, die leicht erhaben und eventuell mit Krusten und Schuppen bedeckt sind. Hierbei hat sich die oberste Hornschicht durch die vermehrte Bestrahlung mit UV-Strahlen verdickt und ist lokal gewuchert. Die aktinische Keratose selbst ist bereits eine Krebsvorstufe (sog. Präkanzerose). Daher sollten auch aktinische Keratosen behandelt werden. Dies ist meist durch weniger invasive Verfahren (Kryotherapie, Chemochirurgie, Laser, diverse Cremes u.a.) noch gut möglich.




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